Dukto R4 released

Dukto ist heute in der Version R4 veröffentlicht worden. Dukto ist ein kleines Programm um Dateien im LAN Betriebssystem übergreifend (Linux, Windows, MacOSX und Symbian) zu verteilen (siehe Artikel Dukto).

Die neue Version erlaubt unter Anderem das senden kompletter Ordner von Symbian aus und die Geschwindigkeitsprobleme unter Windows wurden beseitigt, weitere Änderungen sind im msec.it/blog zu finden.

TomTom Navis mit Ubuntu verwalten

TomTom stellt zur Verwaltung seiner Navigationsgeräte die “TomTom HOME” Software zur Verfügung, diese gibt es allerdings nur für Windows und MacOS. Soll das Navi ohne extra Windows Installation verwaltet werden, muss auf andere Programme zurückgegriffen werden. Zwei Open Source alternativen sind “jTomTom” und “pyTomTom“, wobei beide nicht über die komplette Funktionalität von TomTom HOME verfügen.

jTomTom” ermöglicht die Aktualisierung der “QuickFix” Informationen, welche es dem Navi ermöglichen die Satelliten schneller zu finden, wenn diese regelmäßig aktualisiert werden.

jtomtom_screenshot

Außerdem ist es mit “jTomTom” möglich Informationen über Radarfallen in Form von POIs auf das Navi zu übertragen (allerdings sind hierfür nur Daten für Spanien und Frankreich verfügbar…) und Backups in Form von .iso-Dateien zu erstellen.

“jTomTom” ist in Java geschrieben und muss nicht installiert werden. Nach dem Download der “jTomtom.jar” Datei, wird diese ausführbar gemacht (Rechtsklick -> “Eigenschaften” -> “Zugriffsrechte” und den Haken bei “Datei als Programm ausführen” setzten) und dann durch einem Rechtsklick “Mit OpenJDK Java 6 Runtime öffnen” geöffnet. Alternativ wird es mit

java -jar jTomtom.jar

über die Konsole geöffnet.

Eine Liste der mit “jTomTom” kompatiblen Geräte befindet sich auf http://jtomtom.sourceforge.net/index.php?page=doc-compatibilite.

pyTomTom” erlaubt auch die Aktualisierung der “QuickFix” Informationen und das erstellen von Backups (im Gegensatz zu “jTomTom” findet sich hier auch eine “Wiederherstellen” Option). Außerdem können mit “pyTomTom” POIs auf das Navi kopiert werden, diese im Internet zu finden und in die pyTomTom Datenbank einzuspielen bleibt allerdings den BenutzerInnnen überlassen (Ich selbst habe keine Seite finden können auf der man POIs unkompliziert, ohne vorherige Anmeldung bekommt, vielleicht kennt jemand eine gute Seite…).

pytomtom_screenshot

“pyTomTom” gibt es als .deb Paket, dieses kann einfach durch einen Doppelklick mit dem “Ubuntu Software Center” installiert werden. Dann befindet es sich unter “Anwendungen” -> “Zubehör” -> “pyTOMTOM“.

Nach dem ersten Start muss der Einhängepunkt und das Modell angegeben werden. Nach einen Neustart sind dann alle Funktionen verfügbar. Eine Liste der kompatiblen Geräte befindet sich im Wiki von “pyTomTom”.

Über die Möglichkeit Kartenupdates und Kartenkorrekturen einzuspielen verfügen beide Programme nicht, wer diese Funktionen braucht, ist wohl weiterhin auf eine Windowsinstallation/MacOSinstalliation angewiesen bzw. muss hoffen, dass TomTom vielleicht doch noch irgendwann eine Linuxversion der HOME Software anbietet.

Urban Terror – Egoshooter für Linux, Windows und MacOSX

Urban Terror war ursprünglich ein Mod von Quake III Arena, ist aber mittlerweile auch ohne Quake als alleinstehendes Spiel installierbar. Verfügbar ist Urban Terror für Linux, Windows und MacOSX. Abgesehen von der Quake 3 Engine ist das Spiel allerdings closed source (Freeware).

urban_terror_screenshot

Gegenüber Quake 3 wurde die Spielmechanik erweitert, beispielsweise ist es möglich andere MitspielerInnen zu heilen, auch die Ausdauer und die Treffsicherheit werden beeinflusst. Nach schweren Treffern kann die Spielfigur bluten wodurch sie in regelmäßigen Abständen Lebensenergie verliert und die Treffsicherheit gesenkt wird, auch die Bewegungsfähigkeit wird durch schwere Verletzungen eingeschränkt. Die Spielfigur kann sich in diesem Fall selbst verbinden um die Treffsicherheit und Bewegungsfähigkeit zurück zu erlangen. Weiterhin ist es möglich Vorsprünge zu erklimmen.

Es wird eine ganze Reihe von Spielmodi unterstützt Free for All (FFA, DM), Team Deathmatch (TDM), Team Survivor (TS), Capture the Flag (CTF), Capture and Hold (CAH), Follow the Leader (FTL) und der Bomb-Mode (BM).

Das Spiel kann unter http://www.urbanterror.info/docs/texts/110/ heruntergeladen werden.

Nachdem die Datei “ioUrbanTerror.i386” bzw. “ioUrbanTerror.x86_64” ausführbar gemacht wurde (“Rechtsklick” -> “Eigenschaften” -> “Zugriffsrechte” und hier einen Haken an “Datei als Programm ausführen” machen) kann das Spiel durch einen Doppelklick auf die Datei gestartet werden.

Bots

Wer erstmal mit Bots üben möchte, kann diese (obwohl sie offiziell nicht unterstützt werden) über die Konsole einfügen. Die Konsole mit “~” geöffnet.

Vor dem Starten eines Servers muss dieser Bots erlauben, dazu den Befehl

/bot_enable 1

eingeben und dann den Server starten. Einzelne Bots können jetzt über den Befehl

/addbot <type> <level> <team> <ping> <server nick>

hinzugefügt werden.

Mögliche Optionen für <type> sind

boa
cheetah
chicken
cobra
c ockroach
cougar
goose
mantis
penguin
puma
python
raven
scarab
scorpion
tiger
widow

Mögliche <level> sind 1 – 5, wobei die Fähigkeiten der Bots von 1 – 5 steigen. Level 3 – 4 sind für den Anfang ganz OK.

/addbot scorpion 4 Blue 76 =lvl4=scorpion

wäre beispielsweise ein Level 4Bot für das blaue Team.

Alternativ ist es auch möglich einige Bots in einer “DATEINAME.cfg”-Datei vorzukonfigurieren

/====== sample_bot.cfg======

addbot C ockroach 4 Blue 76 =lvl4=Cockroach
addbot Cheetah 4 Blue 56 =lvl4=Cheetah
addbot Cobra 4 Blue 45 =lvl4=Cobra
addbot Penguin 4 Blue 89 =lvl4=Penguin
addbot Puma 4 Blue 89 =lvl4=Puma
addbot Puma 4 Blue 89 =lvl4=Puma

/====== sample_bot.cfg======

wäre ein Beispiel für eine solche Datei (der Server verteilt die Bots trotz der “Blue” Vorgabe auf beide Teams).

Die Datei wird im Ordner “q3ut4” gespeichert und nach dem Start des Servers über

/exec DATEINAME

(bei Bedarf mehrmals) aufgerufen.

/kick <nick>
/kick allbots

Kickt einen bzw. alle Bots vom Server.

Es unterstützen nicht alle Karten Bots, auf den folgenden Karten funktionieren sie ganz gut:
- Abbey
– Algiers
– Austria
– Dressing room
– Firing Range
– Riyadh
– Uptown

Startprogramme hinzufügen (Autostart)

Bei manchen Programme ist es praktisch, wenn sie automatisch nach dem Hochfahren starten, ohne das sie jedesmal händisch gestartet werden müssen. Hierfür gibt es unter Ubuntu die “Startprogrammeinstellungen“. Diese befinden sich unter “System” -> “Einstellungen” -> “Startprogramme“.

Unter “Optionen” befindet sich der Button “Momentan laufendes Programm merken“, wie der Name schon sagt merkt sich Ubuntu nach einem klick darauf die aktuell gestarteten Programme und startet sie beim nächsten Hochfahren automatisch. Hier ist auch möglich einzustellen, das die beim Abmelden laufenden Programme nach dem nächsten Hochfahren automatisch gestartet werden.

Zudem kann man unter Startprogramme ein Programm “Hinzufügen“. Hierzu wird ein Name und ein dem Programmnamen entsprechender Befehl eingegeben (für Pidgin wäre das beispielsweise “pidgin”) und hinzufügen geklickt.

Nicht benötigte Programme können auch wieder vom Autostart ausgeschlossen werden in dem man den Haken vor dem betreffenden Programm entfernt…

Update [Ubuntu 11.10 und 12.04] Die Startprogramme findet man jetzt  ganz rechts oben im – ich nenne es mal Systemmenü. Hier sind die „Startprogramme…“ der dritte Punkt von oben.

Update [02.01.13] In Ubuntu 12.10 ist der Menüpunkt “Startprogramme” aus dem Systemmenü verschwunden, die Startprogramme können alternativ über die Suche im Dash gefunden werden. Die Option momentan laufende Programme in der nächsten Sitzung zu starten ist (ab 12.04 ?) leider nicht mehr vorhanden.

Natty Narwhal – so sieht es momentan aus

Mit der Veröffentlichung von Ubuntu 11.04 Natty Narwhal wird die Unity Oberfläche eingeführt, welche Gnome als standart Desktop ablösen soll, was zu größeren Veränderungen an der grafischen Oberfläche von Ubuntu führt. Wie das ganze ungefähr aussehen soll sieht man im folgenden Video, gezeigt wird der daily build von heute (dem 08.01.), bis zur Veröffentlichung kann sich natürlich noch einiges tun.

Dukto – Dateiaustausch zwischen Linux, Symbian, MacOS und Windows

DuktoDukto ist ein kleines Tool um Dateien, Ordner und Textschnipsel im LAN zu verteilen. Den Client gibt es sowohl für Linux als auch für Symbian, MacOS und Windows. Gerade für Symbian habe ich lange nach einer erschwinglichen Möglichkeit zum Dateiaustausch im WLAN suchen müssen. Das Programm muss nicht installiert werden (außer auf Symbian) und Dateien und Ordner können durch Drag and Drop zu anderen Dukto-Clients im LAN übertragen werden (außer auf Symbian…Ordner zu übertragen ist hier momentan auch noch nicht möglich, das soll sich aber bald ändern).

Zu konfigurieren gibt es nicht viel, andere Dukto Clients im LAN werden automatisch erkannt und können dann erreicht werden (wird ein Client nicht gefunden hilft meist ein Neustart). Einzig die Firewall muss eventuell entsprechend konfiguriert werden.

Die empfangenen Dateien werden alle im selben Verzeichnis gespeichert in welchem auch das Programm liegt, dass lässt sich über den Dukto Client aber leicht ändern. Bei Symbian ist das ändern des Ordners (auf E:/…) wichtig, weil der standart Dukto Ordner auf “C:/dukto” (meistens?) im Dateimanager nicht angezeigt wird und die Dateien nicht erreicht / gelöscht werden können.

Zur Sicherheit des Programm wäre hinzuzufügen:

There isn’t any security feature implemented by the application or by the communication protocol as Dukto has been developed for LAN use. Use it only in trusted networks. Anyway, currently there are no known issues about the protocol.

Also das Programm nur in “sicheren” Netzwerken nutzen.

Die Projektseite: http://www.msec.it/blog/?page_id=11

Dukto bei Google Code: https://code.google.com/p/dukto/